Die Kaffeepflanze
Wollte vor einem Jahrtausend noch niemand etwas von ihr wissen, ist sie aufgrund unseres Kaffeegenusses heute eine der bedeutendsten Pflanzen weltweit.

Die Gattung der Kaffeepflanze (Coffea) umfasst sechs Arten: Arabica, Robusta, Benghalensis, Congensis, Liberica und Stenophylla. Jedoch machen die Sorten Arabica und Robusta nahezu 80 Prozent des weltweit angebauten Kaffees aus. Der Kaffeebaum ist ein Tropengewächs, welches feuchtes, heißes Klima bevorzugt und viel Wasser verbraucht. Daher wächst Kaffee vorzugsweise im Hochland nahe dem Äquators. Drei bis vier Jahre nach Anpflanzung trägt die Kaffeepflanze zu ersten Mal Früchte, welche Kaffeekirschen genannt werden. Anfänglich grün färben sie sich gelb und schließlich dunkelrot. Im sechsten und siebten Jahr bringt die Pflanze den größten Ertrag. Die roten Früchte enthalten jeweils zwei Samen. Nachdem das Fruchtfleisch entfernt wurde – in der Regel maschinell, werden die Kaffeebohnen fermentiert und getrocknet. Erst danach können sie geröstet werden. So genannter Rohkaffee ist normalerweise ein bis drei Jahre haltbar. Bei geröstetem Kaffee setzt hingegen nach acht bis zehn Wochen ein drastischer Geschmacksabfall ein.
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Herkunft der Bohnen
Heute gibt es etwa 80 Länder, in denen das „schwarze Gold“ angebaut wird. ...

Weil in einigen die Mengen jedoch so gering sind, spielen sie für den Welthandel keinerlei Rolle. Hauptanbaugebiete sind Lateinamerika, Südamerika, Afrika und Teile Asiens. Die Top drei in der Liste der Kaffeeanbauländer belegen Brasilien, Vietnam und Kolumbien. Zusammen erreichen sie einen Anteil von 50 bis 60 Prozent des jährlich weltweit hergestellten Kaffees.
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Geschichte
Alles deutet darauf hin, dass die Urheimat des Kaffeestrauchs in Afrika liegt, ganz genau im Hochland von Äthiopien. ...

Von hier aus feierte er in den Jahren 700-1500 n.Ch. seinen Siegeszug auf dem schwarzen Kontinent sowie in Asien. Der Handel beschränkte sich damals hauptsächlich auf den islamischen Kulturkreis. Die Araber hüteten ihr Geheimnis und verboten die Ausfuhr der Bohnen. Erst um 1600 brachten Reisende und Kaufleute die Kaffeebohnen nach Europa. Zunächst gelangte der braune Trunk nur in die Becher der Adligen und sehr reichen Kaufleute. Das exotische Getränk war einfach zu teuer. So blieb der Kaffee lange ein Luxusgut und wurde überwiegen nur von gut Betuchten genossen. Später begannen Kolonialmächte wie die Niederlande, Portugal, Spanien und Frankreich wegen der steigenden Nachfrage in ihren Kolonien auf der ganzen Welt den Kaffeestrauch anzubauen. Der Siegeszug des Kaffees in Deutschland wird auch dem berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach zugeschrieben. Wegen seiner regen nächtlichen Aktivitäten soll er ein begeisterter Anhänger des aufputschenden Getränks gewesen sein.
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Kaffeekultur
Italienische Kaffeekultur, Französische Kaffeekultur, Österreichische Kaffeekultur, Amerikanische Kaffeekultur ...

Die Italiener haben eine einzigartige Kaffeekultur entwickelt. Morgens auf dem Weg zur Arbeit genießen sie erst einmal einen Milchkaffee, typischerweise einen Cappuccino. Im laufe des Tages tritt dann der Espresso ins Spiel, der Anlass für kurze Verschnaufpausen bietet. Fast zehn Milliarden der kleinen Espresso-Tassen schafft das italienische Völkchen. Wie stark die Gesellschaft mit ihrem Lieblingsgetränk verflochten ist, zeigt eine Kaffeerichtlinie, die den Maximalpreis für den Espresso festlegt. Doch nicht nur die schlichte Menge zeigt, dass die Italiener eines der führenden Kaffeevölker sind, sondern auch ihre Variationsfreude - was der latte macchiato beweist.

Französische Kaffeekultur

Wer hätte das gedacht! Kaffee ist den Franzosen noch lieber als der Wein. Die Franzosen sind ja bekannt für ihre genussvolle Lebenskultur. Ebenso ausgeprägt ist also die Kaffeekultur. Der „Cafe auf lait“ wird meist morgens in einer großen, henkellosen Tasse genossen. Klassischerweise gibt es dazu ein Croissants. Tagsüber trinken die Franzosen ihn dann eher schwarz. Leider haben die traditionellen Pariser Kaffeehäuser heute an Glanz verloren. Hier wurden einst Variationen erfunden, die sich international sehen lassen können.

Österreichische Kaffeekultur

Bemerkenswert ist die österreichische Kaffeekultur. Seit dem 19. Jahrhundert prägen vor allen die Wiener Kaffeehäuser mit ihren Literatencafes das Land. Die Kaffeehauskultur in Österreich galt stets als Dreh- und Angelpunkt des künstlerischen Lebens. Schon Gustav Klimt und Leo Trotzki waren die Cafes Leben- und Arbeitsstätten zugleich. Auch heute ist es immer noch üblich, sich beim Ober einen Melange oder großen Schwarzen (Mokka) zu bestellen und anschließend ins Träumen zu versinken.

Amerikanische Kaffeekultur

In Europa werden wir heute beinahe täglich mit dem American Way of Coffee konfrontiert. Ob Frappucino, Iced Coffee, Instant Coffee oder Coffee to Go – diese Namen begegnen uns überall. Die amerikanische Variante des Kaffeehauses, die Coffeeshops breiten sich auch in Europa immer mehr aus. Begonnen hat alles vor ungefähr 20 Jahren in den USA. Ein gewisser Howard Schultz, Chef und Gründer von Starbucks, eröffnete nach seiner Italienreise die ersten Coffeeshops in den Vereinigten Staaten. Heute ist die Anzahl weltweit auf fast 2000 angewachsen.
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Kaffee tut gut
„Ich brauch jetzt erst mal nen Kaffee“. Wie oft glitt uns dieser Satz schon über die Lippen. Wie oft schon haben wir uns dem Genuss hingegeben und dabei den Alltag um uns herum für ein Weilchen vergessen. ...

Kaffee macht müde Menschen munter. Er hebt die Stimmung und fördert die gute Laune. Kein Wunder also, dass wir Deutschen jährlich circa 70 Milliarden Tassen Kaffee trinken. Wer um die wohltuende Wirkung des Genussmittels weiß, der wird sein Tässchen bald noch mehr lieben. Kaffee in Maßen genossen (vier bis fünf Tassen pro Tag) besitzt nach heutigen wissenschaftlichen Studien so manche gesundheitsfördernde Eigenschaft. Kaffee kann eine regelrechte Verdauungshilfe sein. Koffein aktiviert die Fettverbrennung im Körper. Es treibt sogar den gesamten Stoffwechsel an. Die gesamte sportliche Leistungsfähigkeit wird verbessert. Das wohltuende Getränk ist reich an Mineralstoffen und nach neuesten Erkenntnissen durchaus kein Flüssigkeitskiller. Hört, hört! Eine regelmäßige Dosis Koffein ist gut fürs Gedächtnis bei Frauen gehobenen Alters. Bei einem Kaffeekonsum von bis zu vier Tassen am Tag verringert sich zudem das Risiko, Gallensteine zu bekommen, um 25 Prozent. Die Aufzählung ließe sich ellenlang fortsetzen. Aber uns reicht fürs erste die frohe Botschaft, dass Kaffee dem Körper und Geist gut tut.
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Öffnungszeiten
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